Masterplan zeigt Wege zu klimaverträglichem Verkehr

Nach der Ablehnung des CO2-Gesetzes bleiben viele Fragen offen. Fest steht, dass es zugunsten des Klimaschutzes dringend einen Massnahmenmix für einen zukunftstauglichen Verkehr braucht. Dazu hat der VCS den umfassenden «Masterplan fossilfreier Verkehr» vorgelegt.

Im Auftrag des VCS Verkehrs-Club der Schweiz hat das unabhängige Forschungsbüro Infras Verkehrsszenarien berechnet, wie der Verbrauch fossiler Treibstoffe im Verkehr bis zum Jahr 2050 beendet werden kann. Auf dieser Grundlage erarbeitete der VCS ein Massnahmenpaket, das aufzeigt, wie beim CO2-Ausstoss das Netto-Null-Ziel bis zum Jahr 2050 erreicht werden kann.

Beispiele

Der «Masterplan fossilfreier Verkehr» kommt zum Schluss: Neben der Vermeidung des motorisierten Individualverkehrs und der Verlagerung auf effiziente und umweltverträgliche Verkehrsmittel ist auch ein technologischer Wandel im motorisierten Verkehr notwendig.

Für die Verlagerung auf den öffentlichen Verkehr muss das Angebot an Wochenenden und Feiertagen flexibler auf die Nachfrage ausgerichtet und ausgebaut werden. Denn knapp 60 Prozent der im Inland zurückgelegten Distanzen entfallen auf den Freizeit- und Einkaufsverkehr.

Tempo 30 innerorts: Diese Massnahme steigert die Lebensqualität und unterstützt die Verlagerung vom Auto auf den Fuss- und Veloverkehr. Zusätzlich werden die Verkehrssicherheit verbessert und die Lärmemissionen reduziert.

Home-Office statt Rush-Hour: Der Arbeitsverkehr wird reduziert durch das Recht auf Home-Office – sofern die Arbeitstätigkeit dies erlaubt. Die zwangsweise gemachten Erfahrungen aus der Corona-Pandemie haben gezeigt, dass Home-Office in vielen Bereichen gut funktioniert.

Mehr zur Mobilitätsstudie und dem «Masterplan fossilfreier Verkehr»: fossil-frei.ch

 

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