Zukunft für Zweiräder bahnen

Das E-Bike boomt. Auch das Velo holt im Gesamtverkehrssystem auf. Für die weitere Verbreitung der Zweiräder müssen jedoch bessere Bedingungen geschaffen werden.

Elektrovelos leisten bereits heute wichtige Beiträge zu einer nachhaltigeren Mobilität. Ein Grossteil des E-Bike-Verkehrsaufkommens ersetzt Fahrten mit anderen Verkehrsmitteln, insbesondere mit dem Auto und dem öffentlichen Verkehr. Als umweltfreundliches und gesundheitsförderndes Pendlerfahrzeug wächst das E-Bike somit in eine verkehrspolitische Schlüsselrolle hinein. Das hat eine Fachtagung des VCS am 6. April im Stade de Suisse gezeigt.

Auch abgesehen vom E-Bike-Boom holt das Velo als Player im Gesamtverkehrssystem auf – gut ersichtlich an den wachsenden Radverkehrsanteilen in vielen Städten und Gemeinden. Verschiedene Faktoren limitieren jedoch eine weitere Verbreitung von E-Bikes, und vielerorts hat das Zweirad die planerischen Abklärungen und die Ausgestaltung einer adäquaten Verkehrsinfrastruktur im Eilzugstempo überholt. Unterschiedliche Ansprüche führen zu einem vielschichtigen Konfliktpotenzial im Miteinander von Velo-, E-Bike- und Fussverkehr.

Massnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit an Kreuzungen oder Übergängen, aber auch bezüglich der Wahrnehmung durch die Autofahrenden drängen sich auf. Wer mit dem E-Bike zur Arbeit fährt, will schnell, ohne grosse Umwege und sicher am Zielort ankommen.

Es gilt also Rahmenbedingungen zu schaffen, die diesen Entwicklungen Rechnung tragen. Städte und Gemeinden stehen in der Pflicht und können massgebliche Beiträge leisten, um die Stellung und Attraktivität des Velos im Agglomerationsverkehr zu stärken. An der E-Bike-Tagung zeigten Fachleute Lösungsansätze, welche die Ansprüche aller Verkehrsteilnehmenden berücksichtigen und die knappen Strassenkapazitäten gerecht aufteilen.

Christine Steinmann, Tagungsverantwortliche VCS

Hier finden Sie alle Referate der VCS-Fachtagung E-Bike

Eine Antwort auf „Zukunft für Zweiräder bahnen“

  1. Ich bin von meiner Kindheit an eine begeisterte Radfahrerin Geb 1955 es ist doch Himmelschreiend wenn junge
    leute mit 18-20 Jahr mit E Bikes herum Fahren,oder auch die Ältere Generation die 25-30 Jahr nicht mehr
    Velo gefahren ist und sich auf ein E Bike setzt. Weil es ist ja Trendi ist. Zur zeit ist es einfach nur pla-pla
    und die Wirtschaft freut sich über die Verkaufszahlen.Das Haupt Proplem was die Umwelt betrifft ist die
    Überbevölkerung die zuviel Resursen verbraucht mit ihre Lebensweise.Das man dies erkennt muss man
    ein gesunder Hausverstand haben der scheinbar nur noch wenig vorhanden ist.Für die Gesundheit kann
    der Mensch viel!! Machen.

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